Jede Aktion beginnt mit einem Anruf: Irgendwo steht Ware, die sonst vernichtet würde. Was daraus wird, dokumentieren wir laufend auf unseren Kanälen. Hier ein Rückblick auf Aktionen, die zeigen, um welche Mengen es geht.
VerteilaktionVideo11. April 2026
Eine Verteilung, sechs Paletten Sorten
20 Tonnen Sauerkraut
Bei dieser Verteilaktion kamen unter anderem 5.000 kg Erdäpfel, 30.000 Dosen und Flaschen, 2.000 kg Wedges, 5.000 Donuts, 5.000 Magnum-Eis und 20 Tonnen Sauerkraut zur Ausgabe. Für das Sauerkraut baten wir um einen Unkostenbeitrag von einem Euro, weil wir es vorfinanziert hatten. Alles andere war kostenlos.
Eine Produktauflösung machte den gesamten Restbestand an Tiefkühl-Mischgemüse verfügbar – knapp 30.000 Kilo in drei Variationen. Diese Hürde konnten wir nicht allein stemmen: Wir brauchten rund 1.000 Euro für die Unkosten, etwa 20 freiwillige Helfer, 3.000 Behälter zum Umpacken und mehrere hundert Menschen, die abholen. Der Kühl-LKW fuhr an diesem Tag viermal.
Mehrere LKW-Ladungen Getränke, insgesamt über 150.000 Dosen. Einen Teil davon stellten wir der Ukraine-Hilfe und unseren Partnerorganisationen zur Verfügung, den Rest gaben wir kostenlos aus.
Kurzfristig erreichte uns eine Lieferung von 36.000 Eislutschern. Was an einem Tag nicht abgeholt wird, ist verloren – also riefen wir dazu auf, vorbeizukommen und mitzunehmen, so viel man tragen kann. Kostenlos, mit eigenem Sackerl.
An diesem Samstag gaben wir 9.360 Liter Fruchtsäfte und weitere gerettete Lebensmittel aus. Alle Produkte waren einwandfrei genießbar. Wer mit dem Auto kam, parkte außerhalb – für den Transport zum Fahrzeug standen Wagen bereit.
6.000 Toastbrote gerettet und kostenlos weitergegeben. Ein Hinweis aus der Community, den wir gern weitergeben: Toastbrot lässt sich sehr gut einfrieren und später im Toaster aufbacken.
Eine spontane Lieferung von 2.000 kg Palatschinken und Topfenschmarren erreichte uns – bei randvollem Tiefkühllager. Bis zum nächsten Tag wäre alles verdorben. Innerhalb weniger Stunden war die Ware verteilt.
Rund 1.500 kg Heinz Ketchup standen zur kostenlosen Abholung bereit. Das Mindesthaltbarkeitsdatum war überschritten, die Ware einwandfrei. Genau darum geht es: Ein Datum auf der Verpackung ist kein Verfallsdatum.
Aus einer Supermarktfiliale, die wegen Umbau schloss, retteten wir frisches Brot und Gebäck – bei der Abholung teilweise noch lauwarm. Bis Montag wäre alles steinhart gewesen.
Eine Aktion in der Prager Straße verlief holprig. Damit trotzdem kein Lebensmittel verloren ging, brachten wir die restliche Ware kurzerhand zum Reumannplatz und verteilten sie dort. Am Ende wurde alles dankend angenommen.
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Foodpoint eröffnete ein neues Abhollager in der Gerhardusgasse 27. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1.827 Euro – anders als unsere öffentlichen Verteilungen, zu denen alle kommen dürfen.
Die Lebensmittelrettung Österreich ist vielen ein Begriff geworden – begonnen hat sie klein. In einem Video erzählen wir, wie sich daraus das entwickelt hat, was heute jeden Tag mehrere Tonnen bewegt. Wichtig zu wissen: Wir sind ein eigenständiger Verein und konzentrieren uns auf Lebensmittelrettung und öffentliche Verteilungen, die für alle zugänglich sind.
Millionen Tonnen Nahrungsmittel landen Jahr für Jahr im Müll – und das, obwohl weltweit Millionen Menschen hungern. Rund ein Drittel dessen, was hergestellt wird, geht bei Produktion, Transport, Lagerung, im Handel oder im Haushalt verloren.
Für jedes Produkt werden Wasser, Energie und Material verbraucht. Dazu kommt die Arbeit vieler Hände – vom Anbau bis zum fertigen Produkt sind unzählige Schritte nötig.
Lebensmittelrettung Österreich steht für mehr Wertschätzung gegenüber Natur und Ressourcen. Jede und jeder kann mitmachen und unsere Welt ein Stück besser machen.
Jedes Lebensmittel im Müll ist eines zu viel.
Aktuelle Termine kündigen wir kurzfristig auf Facebook, Instagram und TikTok an – dort erfahrt ihr zuerst, wann und wo die nächste Verteilung stattfindet.